Jobs als Wirtschaftsjurist

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Deine Karriere als Wirtschaftsjurist

Du hast dein Studium des Wirtschaftsrechts (Bachelor oder Master) abgeschlossen und suchst eine Position, die rechtliches und betriebswirtschaftliches Wissen kombiniert? Hier findest du Stellenangebote in Unternehmensrechtsabteilungen, Steuerberatungen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und mehr.

Geprüfte Positionen
> 40 freie Stellen
Mit Berufs- / Führungserfahrung
~ 92% dieser Stellen
Home Office / Remote-Option
~ 63% dieser Stellen
Gehalt

Was verdient man mit einem Job als Wirtschaftsjurist?

Dein Gehalt als Wirtschaftsjurist:in basiert auf deiner interdisziplinären Stärke. Weil du die Sprache des Rechts und der BWL sprichst, bestimmen komplexe Rollen im internationalen Vertragsmanagement, der Steuerberatung oder im M&A-Backoffice dein Einkommenspotenzial.

berufsgruppe Ø einstiegsgehalt (p.a.) gehaltsübersicht
Wirtschaftsjuristen 46.300 € - 84.200 € → Alle Infos zum Gehalt von Wirtschaftsjuristen
Contract Manager 53.900 € - 68.300 € → Alle Infos zum Gehalt von Contract Manager
Compliance Officer 44.000 € - 124.500 € → Alle Infos zum Gehalt von Compliance Officer
Gehaltsreport 2025

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Häufige Fragen rund um Jobs als Wirtschaftsjurist

Gibt es für Wirtschaftsjurist:innen eine „gläserne Decke“ in der Karriere?

Ja, es gibt sie noch in bestimmten, klassischen Bereichen – aber sie lässt sich in modernen Rollen umgehen.

  • In klassischen Kanzleien: Da Wirtschaftsjurist:innen nicht die Berufsbezeichnung „Rechtsanwält:in“ führen und Mandant:innen nicht gerichtlich vertreten dürfen, ist der klassische Equity-Partner-Pfad in traditionellen Kanzleien meist Volljurist:innen vorbehalten. Großkanzleien bieten jedoch zunehmend alternative Karrierepfade an (z. B. als Transaction Lawyer, Legal Operations Specialist oder im kanzleiinternen Management).
  • In Unternehmen (Inhouse): Hier herrscht die größte Chancengleichheit. Für den Aufstieg zum/zur Teamleiter:in, Abteilungsleiter:in oder gar zum General Counsel in modernen Tech-Unternehmen, Start-ups oder internationalen Konzernen zählt deine betriebswirtschaftlich-juristische Lösungskompetenz weitaus mehr als das zweite Staatsexamen.
  • Der "Beschleuniger": Viele Wirtschaftsjurist:innen umgehen die formale Hürde, indem sie zusätzlich das Steuerberater- oder Wirtschaftsprüferexamen ablegen. Damit stehen dir im Consulting, in den Big Four und in Tax-Boutiquen alle Türen bis ganz nach oben offen.

In welchen Branchen und Jobrollen sind Wirtschaftsjurist:innen gefragt?

Wirtschaftsjurist:innen besetzen heute Schlüsselpositionen an der Schnittstelle zwischen Recht, Wirtschaft und Technologie. Die gefragtesten Einsatzgebiete sind:

  • Inhouse-Rechtsabteilungen & Vertragsmanagement: Konzerne und der gehobene Mittelstand suchen händeringend Spezialist:innen, die Verträge (z. B. im Einkauf, Vertrieb oder IT-Sourcing) nicht nur rechtlich prüfen, sondern auch kaufmännisch und strategisch bewerten können.
  • Compliance & Risikomanagement: Ein absolutes Wachstumsfeld. Ob Geldwäscheprävention, Datenschutz (DSGVO), Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) oder Whistleblower-Systeme – Wirtschaftsjurist:innen sind hier aufgrund ihrer strukturierten Denkweise die präferierte Wahl.
  • Legal Tech & Legal Operations: Die Digitalisierung von Rechtsabteilungen und Kanzleien (Einführung von Vertragssoftware, Prozessautomatisierung) erfordert juristisches Verständnis gepaart mit IT-Affinität. Diese Nische wird fast exklusiv von Wirtschaftsjurist:innen besetzt.
  • Wirtschaftsprüfung & Steuerberatung (Big Four): In den Bereichen Transaction Advisory, M&A-Support, Tax und Corporate Governance gehören Wirtschaftsjurist:innen zum Kern-Personal.

Was unterscheidet die Arbeit im Inhouse-Bereich von der in einer Wirtschaftskanzlei?

Inhouse bist eher Generalist:in als Spezialist:in nahe am Business; in Kanzleien bist du hochspezialisierte:r Zuarbeiter:in für komplexe Mandate. Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie nah du an unternehmerischen Entscheidungen arbeiten möchtest.

  • Inhouse (Unternehmen): Hier begleitest du Projekte von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Du arbeitest interdisziplinär mit Vertrieb, Produktentwicklung und Geschäftsführung zusammen. Dein Fokus liegt auf pragmatischen, wirtschaftlich sinnvollen Lösungen, um Risiken zu minimieren und Geschäfte zu ermöglichen.
  • In Wirtschaftskanzleien: Hier wirst du meist für spezifische Fragestellungen oder transaktionsbegleitend (z. B. im M&A-Support oder Document Review) hinzugezogen. Du arbeitest tief im Detail, hast jedoch selten Einblick in die langfristige Umsetzung im Unternehmen. Dafür lernst du in Kanzleien extrem strukturierte Arbeitsweisen und durchläufst eine harte juristische Schule.

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