Dr. Christian Stelter Dolde Mayen

 Veröffentlicht am 30.11.2020.

„Im Moment erleben wir öffentliches Wirtschaftsrecht pur"

Dr. Christian Stelter von Dolde Mayen & Partner im Interview

Wer als Anwältin oder Anwalt bei Dolde Mayen & Partner arbeitet, gestaltet brandaktuelle Fälle mit. Die Kanzleiboutique in Stuttgart und Bonn genießt einen hohen Expertenstatus im öffentlichen Recht. Im Interview berichtet Dr. Christian Stelter, warum das öffentliche Wirtschaftsrecht immer bedeutender wird. Und er berichtet von spannenden Fällen, die ihn bis heute darin bestätigen, sich für eine Karriere im öffentlichen Recht entschieden zu haben.


Herr Stelter, worin unterscheidet sich das öffentliche vom privaten Wirtschaftsrecht?

Christian Stelter: Öffentliches Wirtschaftsrecht begreife ich als das öffentliche Recht der Unternehmen. Es steuert und fördert privatwirtschaftliches Handeln. Im Gegensatz dazu regelt das private Wirtschaftsrecht, wie einzelne Unternehmen ihre Beziehungen zueinander in privatrechtlichen Bahnen gestalten. Im öffentlichen Wirtschaftsrecht spielt das Über- und Unterordnungsverhältnis eine Rolle – so wie man das aus der Grundrechtslehre kennt. 


Das öffentliche Wirtschaftsrecht umfasst viele verschiedene Arbeitsbereiche. Wo liegen Ihre Schwerpunkte und haben Sie einen geheimen Favoriten?

Christian Stelter: Meine persönlichen Schwerpunkte liegen auf der Energie, der Telekommunikation und dem Recht der öffentlichen Wirtschaftsförderung. Als junger Anwalt habe ich mit der Telekommunikation begonnen. Dafür schlägt bis heute mein Herz. Später kam die Energie dazu, die sehr interessant ist und Energie und Telekommunikation haben einiges gemeinsam. Deshalb reizen mich tatsächlich beide Regulierungsbereiche sehr. Tun sich Unterschiede beispielsweise bei der Frage auf, wieviel der Gesetzgeber vorab regeln darf, ist es gleichzeitig wichtig und hilfreich zu wissen, welche gemeinsamen Wurzeln beide Rechtsgebiete haben. 


Sie sind seit 2008 Rechtsanwalt. War für Sie bereits früh klar, dass das öffentliche Wirtschaftsrecht Ihr Bereich ist oder hatten Sie zuvor mit einer Karriere in einem anderen Fachbereich geliebäugelt?

Christian Stelter: Wenn ich meine Anwaltszeit betrachte, ist klar: Als Berufseinsteiger habe ich sehr früh in einem Team gearbeitet, das im öffentlichen Wirtschaftsrecht zuhause war. So habe ich direkt als junger Anwalt dieses abwechslungsreiche und dynamische Beratungsfeld für mich entdeckt. Zuvor habe ich mich als Student und Doktorand am Lehrstuhl für in- und ausländisches öffentliches Recht in Trier intensiv mit Völkerrecht und dem Unionsrecht auseinandergesetzt und im Völkerrecht habe ich auch promoviert. Mit dieser Materie habe ich heute allerdings nichts mehr zu tun – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen. Das Unionsrecht hingegen gehört zu meinem Arbeitsalltag: Es determiniert das öffentliche Wirtschaftsrecht in vielen Bereichen und es gibt viele Richtlinien, die sich maßgeblich auf das Telekommunikationsrecht, das Energierecht, aber auch auf viele andere Gebiete auswirken. Ich kenne mich im Unionsrecht gut aus und verfolge kontinuirlich, wie sich die Rechtslage entwickelt. 


Dolde Mayen & Partner bietet als Kanzlei eine umfassende Beratung. Welche Beratungsfelder deckt die Kanzlei neben Ihren ab?

Christian Stelter: Unsere Kompetenzen im öffentlichen Recht reichen vom Umweltrecht über das Verfassungsrecht und Kommunalrecht bis hin zum Energierecht, Vergaberecht, dem öffentlichen Wirtschaftsrecht und der Regulierung. Sehr stark gefragt sind wir als Anwältinnen und Anwälte auch, wenn es um Planen, Bauen und Immobilien geht. Damit hängen oft Fragen rund um den Verkehr, die Infrastruktur, die Abfallwirtschaft, Datenschutz und Information zusammen. Auch im Vergaberecht sind wir sehr gut aufgestellt. Auf unserer Webseite haben wir unsere Expertise zusammengestellt, so dass sich Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden schnell informieren können.


Zu den Mandanten von Dolde Mayen & Partner zählen neben Behörden, Gemeinden und Landkreisen auch kleine und mittelständische Unternehmen und DAX-Konzerne. Wo sind Ihre Mandanten anzusiedeln und was reizt Sie an der Beratung?

Christian Stelter: Jede Kanzlei ist gut beraten, grundsätzlich für sich zu entscheiden, welche Seite sie in einzelnen Rechtsgebieten vertritt. Sonst sind Interessenkonflikte vorprogrammiert. In der Telekommunikationsregulierung vertreten wir zum Beispiel ein großes DAX-Unternehmen. Im Energiebereich berate ich in der regulierten Branche mittelgroße bis große Netzbetreiber. In der Wirtschaftsförderung zählen zum Beispiel staatliche Förderbanken zu unserer Klientel.
 

Was reizt mich an meinem Beruf? Häufig verantworte ich Mandate, über die am nächsten Tag die lokale und überregionale Presse berichtet. Es spornt mich an und freut mich, wenn das öffentliche Interesse an meinen Fällen groß ist.


Bisweilen ist der Energiebereich weniger aufmerksamkeitsstark, das bringt jedoch Vorteile mit sich: Oft stehe ich im direkten Kontakt zur Geschäftsführung oder den Chefregulierern. Ja, das hat seinen Reiz. Wer die Unternehmensspitze von sich überzeugt, genießt ein großes Vertrauen und profitiert von dem persönlichen Draht zu den Entscheidern. 


Können Sie uns ein konkretes Beispiel geben, inwiefern Sie und Ihr Team Unternehmen im öffentlichen Wirtschaftsrecht unterstützen?

Christian Stelter: Wir vertreten die Deutsche Telekom, die sich gegen die Auflagen der 5G-Mobilfunkfrequenzen gewehrt und gegen die Bundesnetzagentur geklagt hat. Hier bearbeiten wir aktuelle technische, wirtschaftliche und natürlich auch rechtliche Fragen. In diesem Mandat gestalten wir den Leitmarkt 5G mit. 5G ist die Schlüsseltechnologie für die Digitalisierung. So sehen das die Bundesregierung in ihrer 5G-Strategie, die Branche und auch ich. Verfahren wie dieses genießen eine hohe Aufmerksamkeit und auch die juristische Fachpresse wie JUVE verfolgt das Thema mit großem Interesse. Dieses Mandat ist ein gutes Beispiel dafür, wie aktuell und einflussreich die Arbeit als Anwältin oder Anwalt im öffentlichen Recht sein kann.

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Alle Infos auf einen Blick

Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren sind Sie bei Dolde Mayen & Partner. Wie haben sich die Gesetze und Prozesse in Ihren Schwerpunktbereichen in dieser Zeit verändert?

Christian Stelter: In vielen Rechtsgebieten zeigt sich mehr und mehr: Der Gesetzgeber regelt vieles bis ins letzte Detail. Ja, oft soll dieses kleinteilige Vorgehen der Gerechtigkeit dienen. Auf der anderen Seite verengen detaillierte Vorgaben den Handlungsspielraum der Unternehmen. Nachvollziehbar, dass Entscheider in der Wirtschaft damit zu kämpfen haben. Gehen Vorschriften zu weit, hemmt der Gesetzgeber privatwirtschaftliche Initiativen, was äußerst bedauerlich ist. Wir brauchen das Engagement der Privatwirtschaft, um echte Innovationen voranzubringen.
 

Schaut man sich zum Beispiel das automatisierte Fahren an, so stellt man fest, dass hier in Deutschland ein sehr enger Rahmen gilt. Andere Rechtsregime, zum Beispiel in Amerika, gehen liberaler damit um. Das wirkt sich unmittelbar auf die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft aus. 



Das Handelsblatt hat Sie und Ihren Kollegen Prof. Dr. Thomas Mayen 2020 als best lawyers im Energierecht ausgezeichnet. Welche Perspektive bzw. welches Potenzial sehen Sie in diesem Fachbereich?

Christian Stelter: Wir gestalten den Wandel zu den erneuerbaren Energien aktiv mit. Die Industrie vertraut uns, wenn es darum geht, diese großen Herausforderungen zu meistern. Im Fokus unserer Beratung im Energierecht stehen Themen wie die Netzstabilität, Netznutzung oder die Konsequenzen des Ausstiegs aus der Kernenergie. Typische Fragen sind: Reicht die Energieversorgung aus, wenn die Kernkraftwerke vom Netz gehen? Welche Höhe sollten die Entgelte für die Netznutzung haben?

Damit hängen schlussendlich auch die Strompreise zusammen, die der Endnutzer in Deutschland zu zahlen hat. Wenn Anlagen vom Netz gehen sollen, geraten Mandanten unter Druck und brauchen einen verlässlichen Rechtsexperten an ihrer Seite. Dann erreichen uns Sorgen wie: „Wir haben in Altanlagen investiert. Wie sind wir geschützt? Was heißt das für uns, wenn unsere Investitionen in Gaskraftwerke oder Steinkohlekraftwerke noch lange nicht abgeschrieben sind?“ Auch der Umweltschutz steht auf unserer Agenda.

Wenn neue Projekte wie Windkraftanlagen oder Pumpspeicherkraftwerke geplant sind, sind Zielkonflikte absehbar.
 

Kurzum: Im öffentlichen Wirtschaftsrecht haben wir es oft mit konfligierenden Rechtspositionen zu tun. 


Welche Perspektiven bieten sich Anwältinnen und Anwälten im öffentlichen Recht und welche Perspektiven bietet Dolde Mayen & Partner als Arbeitgeber?

Christian Stelter: Das öffentliche Recht bietet große fachliche Entwicklungschancen. Das liegt einerseits an dem breiten Spektrum an Rechts- und Unterrechtsgebieten, andererseits fordert die interdisziplinäre Arbeit uns Anwälte heraus, sich über das Juristische hinaus in Fälle einzuarbeiten. Wer technisch interessiert ist, findet im Umwelt- und Technikrecht oder im Regulierungsrecht den Job seiner Wahl. Wer ein Faible für Betriebswirtschaft hat, bearbeitet etwa lieber die Höhe staatlich geregelter Entgelte.
 

Das öffentliche Wirtschaftsrecht ist eine unerschöpfliche Quelle für brandaktuelle und politisch brisante Aufgaben: eine sehr gute Chance für junge Frauen und Männer, am Puls der Zeit zu arbeiten und den eigenen Karriereweg in einem dynamischen Umfeld zu gestalten.


Wir bieten Freiraum, um sich persönlich und fachlich zu entwickeln. Junge Kolleginnen und Kollegen starten in einem bestimmten Gebiet. Dann kommt es durchaus vor, dass sie nach einer Weile feststellen, dass sie ein anderes Rechtsgebiet bevorzugen – auch das gehört dazu. Wir helfen unseren Associates dabei, sich so zu orientieren, dass sie ihre Stärken entfalten und ihren Interessen entsprechend arbeiten. Und wir fördern Soft Skills im Team. Hier setzt unser Dolde-Mayen-Kompetenztraining an.
 

Apropos Perspektive: Wer bei uns einsteigt, schafft in der Regel nach fünf Jahren den Sprung in die Partnerschaft. Schon nach drei Jahren ist der Berufsnachwuchs bei Partnerversammlungen dabei und in die Entscheidungen unserer Sozietät eingebunden. 



Die Qual der Wahl: Was empfehlen Sie angehenden Anwältinnen und Anwälten, wenn es darum geht, sich für einen Arbeitgeber zu entscheiden?

Christian Stelter: Ganz klar: Nutzt das Referendariat. Wählt eure Stationen geschickt. Und geht mit zu interessanten Terminen. Stellt Fragen und legt Wert darauf, wirklich praktisch mitzuarbeiten. Wichtig ist auch, dass junge Menschen das Wesentliche im Auge behalten und sich nicht zu sehr von Abendveranstaltungen oder Entertainment-Formaten blenden lassen. Achtet darauf, dass der Arbeitgeber junge Talente individuell fördert. Das Wertvolle am Referendariat ist, das richtige Leben in einer Kanzlei kennenzulernen. Dazu gehört es auch, Zwischentöne wahrzunehmen und zu spüren, wie die Menschen dort miteinander umgehen und ob man sich dort wohl fühlt. 


Sie sind ebenfalls Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Inwiefern hat Dolde Mayen & Partner Sie als Arbeitgeber hierbei unterstützt?

Christian Stelter: Ich war für den Fachanwaltslehrgang freigestellt und die Kanzlei hat mir den Kurs bezahlt. Das ist im Grunde selbstverständlich. Was ich für viel wichtiger erachte: Dolde Mayen & Partner hat mir dabei geholfen, dass ich ausreichend Fälle mit verwaltungsrechtlichem Bezug „auf den Tisch“ bekam. Denn um sich als Fachanwalt zu qualifizieren, brauchen Sie eine Mindestanzahl an praktischen Mandaten. Je nach Fachanwaltschaft haben Sie auch Fälle aus Unterrechtsgebieten des jeweiligen Fachgebiets vorzuweisen. Als junge Anwältin oder junger Anwalt schaffen Sie es nur, die Auflagen zu erfüllen, wenn die Kanzlei einen entsprechenden Fundus hat und die Fallbearbeitung auch entsprechend lenkt. Ich schätze es sehr, dass mich das Team auch in diesem Punkt konsequent unterstützt hat. 


Im Kontext von Corona stellten zuletzt einige Nachwuchsjuristinnen und -juristen die Frage nach der Krisensicherheit. Wie krisensicher bewerten Sie das öffentliche Wirtschaftsrecht?

Christian Stelter: Das öffentliche Recht gewinnt für Unternehmen mehr und mehr an Bedeutung. Und das ist nicht erst seit Corona der Fall.
 

Also: Das öffentliche Recht ist sehr krisensicher.


Die Coronakrise hat sehr viele Rechtsfragen mit sich gebracht. Und so wäre es ganz bestimmt auch bei anderen Krisen, welche auch immer auf uns zukommen – auch wenn wir das nicht hoffen. Die Coronakrise zeigt, dass kritische Situationen Themen mit öffentlich-rechtlicher Relevanz ins Zentrum rücken. Folglich brauchen Unternehmen mehr denn je eine starke anwaltliche Beratung. Sie fragen sich: Dürfen wir öffnen? Welche Hygienekonzepte sind umzusetzen? Bekommen wir staatliche Hilfe? Hier kommt auch das Beihilferecht ins Spiel.
 

Im Moment erleben wir öffentliches Wirtschaftsrecht pur. So haben wir bei uns in Bonn ganz entgegen dem Trend eine junge Anwältin und einen jungen Anwalt neu eingestellt. Beide haben uns im Referendariat kennengelernt. Und wir stellen gerne noch weitere Nachwuchskräfte ein.


Das öffentliche Wirtschaftsrecht lebt mitunter auch von nicht ganz unstrittigen Projekten und Mandaten. Auf welche Herausforderungen stoßen Sie hier und inwiefern ist auch Ihre Arbeit als Rechtsberater davon betroffen?

Christian Stelter: Anwältinnen und Anwälte müssen es aushalten, nicht jedermanns oder „jederfraus“ Liebling zu sein. Das gilt im öffentlichen Wirtschaftsrecht genauso. Ich vertrete die Interessen meines Mandanten. Gefordert bin ich besonders, wenn mein Auftraggeber im Sturm steht. Erfolgsentscheidend für die Zusammenarbeit ist es, frühzeitig wesentliche Punkte zu thematisieren. Etwa so:

  • Wie sind die Rollen verteilt?
  • Mit welchen Erwartungen steht mir mein Mandant gegenüber?
  • Welche Verfahrensverläufe sind denkbar? Welches Szenario ist wahrscheinlich?
  • Von welcher Vorstellung löst sich mein Kunde bestenfalls, bevor wir starten?
  • Welche Rolle übernimmt er später?
  • Welche Rolle kommt mir, dem Anwalt, zu?
  • Welche Rolle hat die PR-Abteilung?
  • Wie sind die Kommunikationswege?

Es ist absolut wertvoll, sich in diesem Sinne bewusst aufzustellen. Eine solche Positionierung bewahrt Anwalt und Mandant vor Enttäuschungen. Sie brauchen Klarheit und gegenseitiges Verständnis, damit Sie souverän auftreten und ihren Mandanten professionell vertreten, wenn es im Außenverhältnis stürmt. 


Mit 18 Anwältinnen und Anwälten ist Dolde Mayen & Partner sehr kompakt aufgestellt. Welche Charakterzüge sollten neue Kolleginnen und Kollegen unbedingt mitbringen, um in das Team zu passen?

Christian Stelter: Wer Interesse an der Sache mitbringt und den Willen hat, sich in komplexe Themen einzuarbeiten, passt zu uns. Bei Dolde Mayen & Partner bearbeiten wir sehr umfangreiche und herausfordernde Mandate. Wer anspruchsvoll ist und Spaß daran hat, sich auf Neues einzulassen und auf andere zuzugehen, ist bei uns richtig. Das erleben wir gerade mit vier jungen Associates, von denen zwei in Stuttgart arbeiten und zwei im Bonner Büro tätig sind.
 

Teamfähig zu sein, ist auch eine wesentliche Qualität, die wir sehr schätzen. In vielen Fällen treten wir – wie im 5G-Verfahren – zu zweit oder dritt auf. Jede oder jeder bringt ihre oder seine Expertise aus den jeweiligen Unterdisziplinen ein. Dieses gute Miteinander nimmt auch der Mandant auf persönlicher und fachlicher Ebene sehr deutlich wahr.


Teamfähigkeit bedeutet unterm Strich ja nichts anderes, als dass jeder seine Stärken einbringt. Und das unterstützen wir. Deshalb haben unsere jungen Kolleginnen und Kollegen Mentoren an ihrer Seite. Also: Keine Angst vor komplexen Fällen. Wir selbst wissen zu gut, wie wichtig es ist, sich im Team intensiv und gut einzuarbeiten. 


Sie blicken bereits auf einige Jahre an Berufserfahrung zurück. An welchen Moment oder Erfolg als Anwalt erinnern Sie sich besonders gern zurück?

Christian Stelter: Im Energierecht konnte ich einem mittelgroßen Mandanten richtig gut helfen. Auch weil ich den maßgeblichen technischen Sachverhalt sehr gut verstand. Das begeisterte die zuständige Geschäftsführerin und das ließ sie mich auch wissen. Dieses Erlebnis hat mich sehr gefreut und bestärkt. Ein positives Feedback ist immer schön. Wer erfährt, dass der Mandant wirklich von der Leistung der Anwältin oder des Anwalts profitiert hat, darf zu Recht auch stolz sein. 

Ihr Fazit?

Christian Stelter:

Das öffentliche Wirtschaftsrecht hat sehr viel zu bieten. Ich würde mich wieder dafür entscheiden. In Zeiten der Pandemie mehr denn je. Wer entschlossen ist, brandaktuelle und spannende Mandate mitzugestalten, findet im öffentlichen Recht und natürlich in einer Kanzleiboutique wie bei Dolde Mayen & Partner sehr gute Perspektiven. 

 

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