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6 Top-Tipps für das Referendariat

Praktikum & Berufseinstieg & Referendariat

6 Top-Tipps für das Referendariat

So meisterst du die Zeit deines Referendariats mit links

#Referendariat
 

Im Referendariat bestreitest du mehrere Etappen und durchläufst Stationen unterschiedlichster Berufe, die du nach deinem Jura-Studium ausüben kannst. Du weißt noch nicht genau, was dich erwartet? Kein Problem, TalentRocket gibt dir Tipps, mit denen dein Referendariat ein voller Erfolg und die perfekte Vorbereitung auf das Berufsleben wird!

 

1. Frühzeitig bewerben

Wir empfehlen dir, dich frühzeitig um eine Referendarstelle zu bewerben; am besten sofort nach dem ersten Staatsexamen. Die Wartezeiten sind in den letzten Jahren zwar erheblich zurückgegangen, in vielen Bundesländern, beziehungsweise an bestimmten OLGs, bestehen allerdings immer noch teilweise bis zu 6 Monate lange Wartezeiten. Vor allem in den Stadtstaaten wie Berlin, aber auch an „beliebten“ OLGs wie die in Köln oder Düsseldorf, musst du dich auf längere Wartezeiten einrichten, bis du einen Platz bekommst.

 

2. Ausreichend informieren

Nicht in jedem Bundesland sind die Rahmenbedingungen des Referendariats gleich. Die verschiedenen Stationen können eine unterschiedlich lange Dauer haben, die Vergütung schwankt und die Anzahl der Klausuren des 2. Staatsexamens ist ebenfalls nicht immer dieselbe. Beachte vor allem auch die Bewerbungsfristen, welche Unterlagen du griffbereit haben musst und wie oft bzw. selten im Jahr die OLGs Referendare einstellen. Informiere dich deshalb frühzeitig über das Referendariat in dem Bundesland, in dem du dein Referendariat ableisten möchtest.

 

3. Entscheiden: Tauchen oder nicht Tauchen?

Während des Referendariats sollte man ein wichtiges Ereignis nicht aus den Augen lassen: das zweite Staatsexamen. Es wird schwierig sein, die zeitintensive Vorbereitung mit den Referendarstationen unter einen Hut zu bekommen. Überlege deswegen vorher, welcher Lerntyp du bist. Kannst du beispielsweise parallel zur Anwaltsstation lernen (nicht tauchen) oder brauchst du einige Monate, um dich voll und ganz auf die Vorbereitung zu konzentrieren (tauchen). Einige Kanzleien bieten dir die Möglichkeit, während der Anwaltsstation Vollzeit zu arbeiten, so kannst du die Station früher abschließen und hast dann noch einige Monate Zeit, um dich nur dem Lernen zu widmen. Andererseits kannst du auch während der Station bereits lernen, gehst dann nur ca. 3-mal die Woche in die Kanzlei – die Station dauert dann natürlich länger. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

 

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4. Nicht verzweifeln

Stecke den Kopf nicht in den Sand, wenn du mit einer Station zu kämpfen hast oder dir ein Berufsgebiet nicht gefällt. Das Referendariat ist dazu da, seine Fähigkeiten und fachlichen Neigungen auszuloten und viele Dinge auszuprobieren. Jede Station geht einmal zu Ende. Freue dich einfach bereits im Voraus auf deine nächste Station, wenn du mit einer Stelle nicht zufrieden bist. Dort wirst du dann wieder ganz andere Tätigkeiten ausüben, interessante Einblicke gewinnen und neue Kenntnisse erlernen können. Bleib neugierig und engagiert!

 

5. Unterstützende Literatur besorgen

Bekanntlich ist das 2. Staatsexamen auf einem prozessual rechtlichen Rahmen aufgebaut. Da dieser im materiell rechtlichen Jura-Studium nicht vertieft wurde, ist es sinnvoll, sich prozessrechtliche Literatur zu besorgen, die die AG-Unterlagen unterstützen und als Verständnishilfe fungieren können.

 

6. Dranbleiben

Auch wenn, wie gerade erwähnt, das 2. Staatsexamen auf dem Prozessrecht aufgebaut ist, musst du trotzdem den Stoff und die Grundlagen des 1. Staatsexamens beherrschen. Es ist daher wichtig, bereits vor der eigentlichen Examensvorbereitung regelmäßig Materiellrechtliches zu wiederholen und zu lernen. So bleibst du am Stoff dran und läufst nicht Gefahr, wichtige Bereiche zu vergessen oder zu vernachlässigen.

Du packst das! TalentRocket wünscht dir viel Glück und Spaß bei deinen verschiedenen Stationen.

 

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Alle Infos zum Referendariat nach Bundesland findest du hier!

 

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten aber für beiderlei Geschlecht.

 

02. Februar 2015

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