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Vorsicht, Zeitfresser! 4 Tipps, wie du deine Zeit effektiver nutzen kannst

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Vorsicht, Zeitfresser! 4 Tipps, wie du deine Zeit effektiver nutzen kannst

Wenn man ständig beschäftigt ist und nichts erledigen kann – wie du deine Zeit wieder unter Kontrolle bringst.

 

Kennst du das, wenn du den ganzen Tag in der Bibliothek warst und ständig beschäftigt warst, und dennoch hast du abends das Gefühl, mit dem Lernstoff nicht weitergekommen zu sein? Ähnlich geht es vielen sogar in der Arbeit; sie sind zwar den ganzen Tag aktiv, haben aber am Ende nicht all zu viel von ihrer To-Do-Liste abgehakt. Wenn du dich in dieser Beschreibung wiederfindest, bist du Opfer eines oder mehrerer Zeitfresser geworden! 


Das Jurastudium ist sehr arbeits- und lernintensiv. Darum verbringen viele von uns lange Tage in der Bibliothek, und versuchen sich dort alleine oder in der Gruppe das nötige Fachwissen anzueignen. Leider ist es oft so, dass die Arbeit dort, gelinde gesagt, weniger effizient ausfällt. Wie könnte es sonst sein, dass man mit dem Lernstoff einfach nicht weiterkommt? Gleichzeitig hat man aber doch das Gefühl, den ganzen Tag fleißig gelernt zu haben. Das gleiche Phänomen existiert später bei der Karriere als Jurist. Nun wollen wir dir mit 4 Tipps helfen, die Kontrolle über deine Zeiteinteilung zurückzugewinnen.

 

1. Detailverliebt: Wenn das Interesse am Thema hinderlich ist

In Zeiten des Internets ist es einfach, sich über gewisse Themen genauer zu informieren und verschiedene Meinungen zu einer rechtlichen Fragestellung zu lesen. Speziell wenn du dich für ein bestimmtes Thema interessierst, ist es verständlich und sehr löblich, wenn du dir noch mehr Infos suchst! Jedoch passiert es, dass man von einem Querverweis auf eine andere Internetseite gelangt, wo eine Quellenangabe auf eine interessante Forumsdiskussion verweist… Und plötzlich hast du eine Stunde damit verbracht, dich mit einer relativ unwichtigen Detailfrage auseinanderzusetzen.

So schlägst du diesen Zeitfresser: Schreib dir einen Lernplan für jeden Tag, in dem du festhältst, was du heute geschafft haben willst. Wenn du noch genauere Kontrolle haben möchtest, kannst du auch im Stundenintervall angeben, welche Themenbereiche du behandeln wirst. So verbringst du nicht zu viel Zeit mit Unwichtigem. Natürlich solltest du trotzdem flexibel bleiben, denn wenn dir ein Gebiet schwerer fällt als gedacht, ist wohl mehr Zeit nötig als eingeplant.

Setze auch Prioritäten: Informiere dich beim Professor, bei älteren Jurastudenten oder bei Referendaren, wie sie die Wichtigkeit bestimmter Themengebiete einschätzen. So vermeidest du, dass du zu viel Zeit mit weniger wichtigen Themen verbringst.

 

2. #nostudying #law #university: Facebook, Twitter, Instagram, E-Mails

Die Könige der Zeitfresser: wenn du Instagram, Facebook und Co auf deinem Handy hast, fällt es schwer, auch nur eine halbe Stunde ohne eine Benachrichtigung von Sarahs neuem Profilfoto oder Markus’ geänderten Beziehungsstatus zu bleiben. Klar ist das alles interessant - aber auch eine extreme Ablenkung, wenn du dich eigentlich konzentrieren möchtest.

So wirst du diesen Zeitfresser los: Schalte dein Handy zum Lernen aus. Damit ist nicht gemeint, dein Handy auf den lautlos-Modus zu schalten, sondern es tatsächlich auszuschalten oder in den Flugzeugmodus zu wechseln. Verzichte besser auch darauf, Instagram-taugliche Lernfotos zu schießen – auch das lenkt ab. Checke deine E-Mails und Social Media Accounts zum Beispiel beim Mittagessen und abends, also nicht während dem Lernen.

TalentRocket Tipp: Wusstest du, dass es Apps gibt, die am Computer und Handy Social Media Nutzung für einen gewissen Zeitraum unterbinden? Einfach mal nach “Anti Social Media Apps” suchen!

 

 

3. Quatschen statt lernen: Wenn das Jurastudium zu kurz kommt

Leider bringt es dir nichts, wenn du dich von den Social Media gelöst hast, dann dafür aber „im echten Leben“ die ganze Zeit mit deinem Nachbar quatschst oder von einer Kaffeepause mit Hinz zur Kaffeepause mit Kunz schlenderst.

So schlägst du diesen Zeitfresser: Mache dir mit deinen Freunden bzw. Lernkumpanen eine feste Lernzeit aus und trefft euch für den spaßigen Teil des ganzen lieber “privat”. Möglich wäre etwa, dass ihr euch in der Uni ausschließlich zum Lernen trefft, abends dann zum Quatschen. Wenn es einfach nicht klappt, dass ihr euch in der Uni auf Jura konzentriert, ist es vielleicht besser für dich, eine Zeit lang alleine zu lernen. Triff dich einfach trotzdem mit den Anderen – aber lieber auf ein Bier.

 

4. Ordnung ist das halbe Leben: vielleicht nicht, aber das halbe Jurastudium

Endlich, mit zehn Minuten Verspätung beginnst du dann doch mit dem Lernen. Also, wenn du nur wüsstest wo die Notizen von gestern sind… Die Suche nach dem Zettel in den Bergen von Unterlagen erinnert an eine Himalayabesteigung, doch schließlich ist es so weit: der Zettel ist gefunden. Bereit, mit dem Lernen zu beginnen. Wenn da nicht die Mitschrift aus der Vorlesung fehlen würde… Und so vergeht fast eine Stunde, bis du wirklich zu lernen beginnst. Suboptimal, oder?

So wirst du auch diesen Zeitfresser los: Du hast es vermutlich schon erraten: Halte Ordnung in deinen Unterlagen. Es kann schon Wunder wirken, wenn du an der Uni und zum Lernen einen Locher dabei hast. So kannst du alle Mitschriften sofort zum richtigen Themengebiet in deinem Ordner abheften. Aber egal, welches System du für deine Unterlagen anwendest: stelle sicher, dass du ohne Suchen weißt, wo du was finden kannst!

 

Wenn die Tage zu kurz sind und man mit dem Lernstoff trotz guten Intentionen nicht weiterkommt, kann es sein, dass einem Zeitfresser in die Quere gekommen sind. Mit Ordnung, einem guten Plan und einer klaren Trennung zwischen Uni und Privatleben passiert dir das nicht mehr! Viel Erfolg! 

 

14. Dezember 2015

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