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6 Tipps für einen erfolgreichen Start ins Jurastudium

#Universität  #Studium

 

Ganz klar, die ersten Wochen eines Jura-Studiums werden schwer sein. Neue Stadt, dazu noch ein neues Fach, auf das es in der Schule (fast) keinerlei Vorbereitung gab. Wie soll man da nur durchblicken? TalentRocket gibt dir Tipps, wie du dich auf diesen neuen Abschnitt deines Lebens, nämlich das Jurastudium, vorbereiten kannst: Was brauchst du alles? Was kannst du schon vor Beginn lesen? Wird es einfacher?

 

1. Ruhe bewahren

Du wirst mit vielen Ratschlägen, Hinweisen, To-Do’s und Anweisungen überhäuft werden. Von Dozenten, Assistenten, älteren Semestern oder deinen Kommilitonen. Es kann leicht der Eindruck entstehen, dass all das nicht zu schaffen sei. Blödsinn! Bewahre die Ruhe, lass dich nicht zu sehr beeindrucken von dem Geschwätz anderer Leute. Nutze das erste Jura-Semester dazu, dich zu orientieren, dich der Materie anzunähern und dich mit deinen Mitstudenten auszutauschen.

2. Aktiv mitarbeiten

Zögere nicht, in Lehrveranstaltungen beim Dozenten nachzuhaken, wenn dir ein Sachverhalt unklar ist. Schließlich ist es sein Job, den Studenten sein Lehrgebiet näherzubringen und verständlich zu machen. Habe keine Scheu, während der Vorlesung die Hand zu heben, oder in der Pause eine Frage zu stellen. Den meisten Dozenten sind aktive Studenten sowieso lieber, als eine passive Studentenmeute, bei der der Dozent selber nicht weiß, ob der Stoff verstanden wurde.

3. Tagespresse lesen

Die Rechtswissenschaft ist keine abstrakte Wissenschaft wie beispielsweise Mathematik, sondern behandelt Bereiche, die das alltägliche Leben treffen. Aktuelle soziale und politische Themen werden daher gerne in Vorlesungen und auch Prüfungen behandelt. Es macht also Sinn, sich regelmäßig über aktuelle Geschehnisse in der Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu informieren und so den Überblick zu behalten. Hilfreich dabei sind vor allem auch die großen überregionalen Tageszeitungen (FAZ, SZ, etc.).

 

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4. Alle angebotenen Klausuren mitschreiben

Gerade am Anfang entwickeln Jura-Studenten eine gewisse Scheu vor dem Schreiben von Klausuren. Die neue Art, diese zu schreiben (Gutachten-Stil), schreckt viele ab. Ist die Klausur für den Schein erstmal bestanden, sinkt die Motivation, die nächste Klausur dafür auch noch mitzuschreiben, gen . Verständlich. Schreibe trotzdem jede angebotene Klausur mit. Die juristische Falllösungstechnik muss erst erlernt werden, wird dich jedoch bis zum Ende deines Studiums begleiten. Je öfter du übst, desto leichter wird es dir von Klausur zu Klausur fallen. Denn: Übung macht den Meister!

5. Veranstaltungen aussortieren

Es ist hilfreich, am Anfang alle angebotenen Veranstaltungen, die auf dem Stundenplan stehen, mehrmals zu besuchen. Nach circa 5 Wochen solltest du allerdings eine erste kritische Bilanz ziehen: bringen dir wirklich alle Veranstaltungen und Vorlesungen einen Mehrwert? Verstehst du zumindest in Grundzügen das Gelehrte? Überzeugt dich die Lehrweise der verschiedenen Dozenten? Wenn du bei der ein oder anderen Veranstaltung diese Fragen mit ‚Nein‘ beantwortest, ist es nicht weiter nötig, sie zu besuchen. Es besteht an der Universität keine Anwesenheitspflicht (außer in den AGs) – somit kannst du den Lernstoff alleine besser aufbereiten und ihn anhand von Lehrbüchern verstehen. So sparst du bare Lernzeit. Sei allerdings ehrlich zu dir und entscheide nicht aus Faulheit heraus.

6. Lehrbücher sorgfältig auswählen

Der juristische Büchermarkt ist riesig. Da verliert man leicht den Überblick, welches Lehrbuch gut ist und welches weniger passend. Eins ist sicher: die Gesetzessammlung Schönfelder, die im Beck-Verlag erscheint, brauchst du auf alle Fälle! Die Sammlung wird kurz „Schönfelder“, manchmal auch „Ziegelstein“ genannt. Über die benötigten Lehrbücher der verschiedenen Gebiete informiert dich unter anderem der Dozent oder AG-Leiter. Meist erscheinen sie in verschiedenen Verlagen, mach dich mit ihnen probemäßig in der Bibliothek vertraut und entscheide dann, mit welchem du am besten lernen kannst. Kaufe erst danach deine Bücher!

Also geht euer Jurastudium gelassen an und macht euch nicht verrückt. Mit der Zeit bekommt auch ihr die nötige Routine und könnt eure weisen Ratschläge an die nächsten Jura-Erstis weitergeben. Wir wünschen euch einen tollen Start!

 

Was sind deine Tipps für Jura-Erstis? Teile uns deine Erfahrungen in den Kommentaren mit!

 

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten aber für beiderlei Geschlecht.

 

23. Februar 2015

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