Dr. Sebastian Nellesen von Dolde Mayen & Partner in Bonn im Interview

 Veröffentlicht am 17.11.2021.

"Mein Ehrenamt hilft mir an verschiedenen Stellen im Anwaltsberuf."

Dr. Sebastian Nellesen von Dolde Mayen & Partner im Interview

Ein Ehrenamt erfordert Engagement und innere Überzeugung. Beides bringt Dr. Sebastian Nellesen in seine Funktionen als Ratsmitglied und als Anwalt für öffentliches Recht ein. Wie der Berufseinsteiger von seiner kommunalpolitischen Arbeit für den Job profitiert, berichtet er in diesem Interview. Und er verrät, warum es persönlich bereichernd ist, sich ehrenamtlich zu engagieren.
 

Herr Dr. Nellesen, Sie sind Stadtratsmitglied in Pulheim. In Ihrer Anwaltspraxis betreuen Sie kommunalrechtliche Mandate. Inwieweit profitieren Sie von Ihren ehrenamtlichen Erfahrungen in der juristischen Beratung?

Mein Ehrenamt hilft mir an verschiedenen Stellen im Anwaltsberuf. Zum einen, wenn es darum geht, Sachverhalte zu erfassen. Zum anderen fällt es mir leicht, mich in die Perspektive des Mandanten hineinzuversetzen. Oft begegnen mir im Beruf Fragen, die ich oder wir uns im Stadtrat schon gestellt haben. Viele Kommunen beschäftigen sich mit ähnlichen Themen.

Aus der Praxis weiß ich: Worum geht es? Was ist für den Mandanten wichtig? Wo drückt der Schuh? Und ich kenne die Arbeitsabläufe in der Kommunalpolitik. So fällt es mir leicht, praxisnah zu beraten. Ein Beispiel: Als Referendar nahm ich mit Herrn Professor Mayen einen Termin bei einer Kommune wahr. Es ging um Verfahrensabläufe im Stadtrat. Ich berichtete, wie wir in Pulheim damit umgehen.

Das heißt: Wenn ich berate, spreche ich auch darüber, welche Anpassungen jenseits rechtlicher Regelungen nach meinen persönlichen Erfahrungen sinnvoll sind. Die Mandanten schätzen das.

Was motiviert Sie, politisch aktiv zu sein, und was war und ist Ihr Antrieb, als Anwalt zu arbeiten?

Ich habe vor vielen Jahren angefangen, mich politisch zu engagieren. Ich möchte die Stadt mitgestalten, in der ich lebe. Das ist die Idee der kommunalen Selbstverwaltung. Es geht darum, dass die Bürgerinnen und Bürger über den Stadtrat mitentscheiden, wo die nächste Schule gebaut oder ob das Schwimmbad saniert wird. Diese Arbeit bereitet mir viel Freude und es gibt so viele Fachgebiete, in denen wir Ratsmitglieder entscheiden.

Wir hören Gutachter an und steigen in völlig neue Themen wie Hochwasserschutz, Kindergarten- und Schulbedarfsplanung oder Verkehrsführung ein. Ich lerne in meinem Ehrenamt sehr viel.

Warum ich Anwalt geworden bin? Die große Spannweite der Rechtsthemen fasziniert mich: vom Verfassungsrecht, Kommunalrecht über öffentliches Wirtschaftsrecht und Regulierung bis hin zum Umweltrecht. Wichtig für mich: Bei Dolde Mayen & Partner betreuen wir viele Fälle, die die Rechtsprechung bisher nicht geklärt hat und zu denen es in der Literatur keine feste Auffassung gibt. Das weckt meinen Pioniergeist und lässt mir kreativen Spielraum.
 

Wie umfangreich gestaltet sich Ihre Arbeit für den Stadtrat und wie kriegen Sie Ihren anspruchsvollen Anwaltsberuf mit dem Ehrenamt unter einen Hut?

Manchmal ist das ambitioniert. Denn es sind in der Regel mehrere Stunden, die ich pro Woche für die Kommunalpolitik aufbringe. Das beginnt um 18 Uhr montagabends mit der Fraktionssitzung. Manchmal kommt dienstags die Ratssitzung oder der Haupt- und Finanzausschuss dazu, in anderen Wochen weitere Gremiensitzungen wie die Sitzungen der Zweckverbandsversammlung der Volkshochschule Rhein-Erft, die ich als Vorsitzender leite.

Außerdem korrespondiere ich regelmäßig mit der Stadtverwaltung oder Bürgerinnen und Bürgern, die mir ihre Anliegen vortragen. Vor Wahlen ist das Ganze noch intensiver. Mein Ehrenamt betrifft den Büroalltag direkt. Deshalb habe ich das gleich im Bewerbungsgespräch thematisiert. Denn wenn ich um 18 Uhr in Pulheim Sitzung habe, muss ich frühzeitig in Bonn aufbrechen.

Dolde Mayen & Partner hat mir ein klares Signal gegeben: „Wir unterstützen Ihr Engagement.“ Ich arbeite flexibel und plane meine Zeiten sinnvoll. Manchmal bleibe ich im Homeoffice, um Wege zu sparen. Denn wenn ich nicht pünktlich im Stadtrat bin, fehlt eine Stimme. Je nachdem wie die Mehrheitsverhältnisse sind, kann das problematisch sein. Ein Vorteil während der Pandemie war, dass wir unsere wöchentlichen Fraktionssitzungen online abgehalten haben.
 

Ist es Ihrer Meinung nach vorteilhaft, schon während des Jurastudiums ein Ehrenamt zu begleiten und inwieweit werden ehrenamtliche Tätigkeiten auf dem juristischen Arbeitsmarkt wertgeschätzt?

Ich halte es für sehr sinnvoll, ehrenamtlich aktiv zu sein. Besonders, wenn es Schnittmengen zu den Inhalten des Jurastudiums gibt, können sich sehr hilfreiche Synergieeffekte ergeben. Das Kommunalrecht ist die Grundlage für die Arbeit des Stadtrats. Wesentliche Verfahrensfragen sind dort geregelt. Im Stadtrat werden zudem viele Fragen behandelt, die auch Prüfungsgegenstand des ersten und zweiten Staatsexamens sein können. Dies betrifft neben der Gemeindeordnung etwa Fragen des Baurechts oder des Polizei- und Ordnungsrechts.

Während meiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem öffentlich-rechtlichen Lehrstuhl an der Universität zu Köln habe ich erlebt, dass sich Studierende besonders im Staatsorganisationsrecht und im besonderen Verwaltungsrecht leichter tun, wenn sie einen Bezug zur politischen Arbeit haben. Ein ehrenamtliches Engagement im politischen Bereich schätzen Arbeitgeber im öffentlichen Recht besonders – und Mandanten sowieso.

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Welche kommunalrechtlichen Fragen landen auf Ihrem Schreibtisch?

Für mich ging es bei Dolde Mayen & Partner direkt spannend los. Ich erstellte den Entwurf einer Berufungsbegründung. Hier ging es um die Frage: Wie muss ein Bürgermeister Ratsmitglieder informieren, bevor sie eine Entscheidung treffen? Welche Dokumente sind unaufgefordert vorzulegen? Welche sind von den Ratsmitgliedern bei Bedarf einzufordern? Und wo ist die Abgrenzung?

Außerdem habe ich mich mit der Frage befasst: Wie lange dürfen Gemeinderatsmitglieder im Gemeinderat sprechen? Wie kann die Dauer reglementiert werden, wenn sich die Sitzungen sonst über Gebühr in die Länge ziehen? In einem anderen Fall ging es um die Anfechtung einer Kommunalwahl. Wir prüften, ob die Wahl ordnungsgemäß und rechtmäßig gelaufen ist. Ein weiterer Fall kreiste um die Frage, ob und wie ein Gemeinderat den Bürgermeister für sein finanzwirtschaftliches Handeln entlasten soll oder darf. Damit können auch haftungs- und strafrechtliche Fragen verbunden sein.
 

Welche Rechtsgebiete betreuen Sie außerdem?

Bisher befasse ich mich vor allem mit dem Verfassungsrecht. Bei Dolde Mayen & Partner ist das Verfassungsrecht ein Dauerbrenner und in vielen Mandaten gibt es Bezüge dazu. Das ist sehr reizvoll für mich. Gleich in den ersten Monaten bei Dolde Mayen & Partner durfte ich zusammen mit zwei erfahrenen Partnern an einer Verfassungsbeschwerde arbeiten.

Hinzu kam in einer anderen Sache die Beratung zu den Erfolgsaussichten einer potenziellen Verfassungsbeschwerde. Auch sind wir im öffentlichen Wirtschaftsrecht aktiv. Mit Herrn Professor Mayen, meinem Mentor, habe ich mehrere börsenrechtliche Fälle bearbeitet. Ein großes Thema hier in Bonn ist das Regulierungsrecht in der Telekommunikation und im Energierecht. In beiden Rechtsgebieten durfte ich bereits tätig werden. Im Informationsrecht habe ich mich besonders mit Ansprüchen aus dem Informationsfreiheitsgesetz befasst.

Es reizt mich auszuloten, wo die Grenzen der Informationsfreiheit liegen. In der Zukunft würde ich gerne noch mehr im Kommunalrecht tätig sein und äußerungsrechtliche Mandate betreuen. Ich habe über die Äußerungsrechte staatlicher Funktionsträger promoviert und im Moment schreibe ich zu diesem Thema an einem neuen Handbuch des Verlags C.H. Beck mit. 
 

Hatten Sie sich bereits während des Jurastudiums für das öffentliche Recht interessiert und was macht dieses Rechtsgebiet Ihrer Ansicht nach so spannend?

Als Ratsmitglied habe ich mich bereits im Studium sehr damit beschäftigt. Ab dem dritten Semester arbeitete ich als studentische Hilfskraft an einem öffentlich-rechtlichen Lehrstuhl in Köln. Mit meinem Chef und den Kolleginnen und Kollegen habe ich mich oft zu aktuellen politischen Themen und den rechtlichen Aspekten ausgetauscht.

Auch hatte ich das Glück, in den öffentlich-rechtlichen Vorlesungen überwiegend sehr engagierte Professoren zu haben. Meine Begeisterung war also früh geweckt. Öffentliches Recht prägt unsere Gesellschaft stark. Es regelt unser Zusammenleben und wirkt in alle Lebensbereiche hinein.

Im Grunde beginnt es mit der Frage: Ab wann existiert ein Mensch? Und später, wenn das Leben zu Ende geht: Ist Sterbehilfe mit unseren Grundrechten vereinbar, womöglich sogar geboten oder eben nicht? Und alles, was dazwischen passiert, kann auch öffentlich-rechtlich determiniert sein.

Übrigens: Von Dolde Mayen & Partner habe ich aus einem Flyer erfahren, den ich als Arbeitsgruppen-, also AG-Leiter, an Studierende verteilte. Der Kölner Fakultätskarrieretag stand an und mir war klar: An diesem Messestand schaue ich vorbei.

Dr. Sebastian Nellesen
Dr. Sebastian Nellesen
Wichtig für mich: Bei Dolde Mayen & Partner betreuen wir viele Fälle, die die Rechtsprechung bisher nicht geklärt hat und zu denen es in der Literatur keine feste Auffassung gibt.
Dr. Sebastian Nellesen

Sie haben Dolde Mayen & Partner als Referendar kennengelernt. Was hat Sie überzeugt, dort als Anwalt für öffentliches Recht in den Beruf einzusteigen? 

Ich habe mich als Referendar sehr gut betreut gefühlt. Wir haben auf Augenhöhe zusammengearbeitet, kommuniziert und kontrovers diskutiert. Diese Wertschätzung meiner Arbeit hat mich beeindruckt, gefreut und natürlich bestärkt. Auch war ich bei Auswärtsterminen dabei, einmal mit Frau Dr. Stamm in Frankfurt am Main beim Landgericht. Wir warteten vor dem Gerichtssaal mit dem Anwalt der Gegenseite. Er war sehr überrascht, dass ich als Referendar aus einer Bonner Kanzlei nach Frankfurt reisen durfte.

Die große Bühne vor Gericht mitzubekommen, spornt natürlich an und ist etwas Besonderes, das unsere Kanzlei gezielt unterstützt. Eine Referendarin war vor kurzem beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig dabei, eine Praktikantin in Luxemburg beim Europäischen Gerichtshof. Alles in allem hat mich die flache Hierarchie beeindruckt.

Ebenso hat mich der hohe wissenschaftliche Anspruch von Dolde Mayen & Partner als Arbeitgeber meiner Wahl überzeugt. Wenn es in einer Sache noch keine Rechtsprechung oder Literaturauffassung gibt, erarbeiten wir einen Weg und setzen uns dafür ein, das Gericht davon zu überzeugen. Dass ich fast zehn Jahre am Lehrstuhl gearbeitet und promoviert habe, hilft mir enorm dabei, die Aufgaben wissenschaftlich fundiert anzugehen.
 

Gibt es noch andere Argumente, die für Sie den Ausschlag gegeben haben, bei Dolde Mayen & Partner in Bonn einzusteigen? 

Es herrscht ein gutes Betriebsklima. Im Team unterstützen wir uns gegenseitig und teilen unser Wissen. Und niemand muss Scheu oder Angst haben, Fragen zu stellen. Ganz im Gegenteil: Ein enger Austausch ist ausdrücklich gewünscht. Herr Professor Mayen und andere Kolleginnen und Kollegen nehmen sich viel Zeit für mich. Das ist wertvoll, denn gemeinsam stoßen wir auf neue Aspekte. Dass ich über meine Tätigkeit als Ratsmitglied neue Blickwinkel vermitteln kann, ermutigt mich.

Bereits von Anfang an hat mir mein Mentor Verantwortung übertragen. Heute betreue ich einzelne Mandate selbstständig. Bei mündlichen Verhandlungen teilen wir uns die Themen auf. Unter Schriftsätzen und E-Mails steht auch mein Name, wenn ich im Mandat mitgewirkt habe.

Ich mag es auch, dass es im Büro keinen festen Dresscode gibt. Jeder kleidet sich so wie er sich wohlfühlt; ich meistens sportlich mit Jeans, Sneaker, Hemd oder Pullover. Es sei denn, wir nehmen Mandanten- oder Behördentermine wahr. 
 

Sind Noten wirklich ‚alles‘ beim Berufseinstieg oder spielen auch andere Faktoren eine Rolle?

Zugegeben, Noten sind bei Juristinnen und Juristen wichtiger als in anderen Berufen. Doch sie sind nicht alles. Bringen Bewerberinnen und Bewerber Zusatzkenntnisse und besondere Qualifikationen mit, ist das sehr von Vorteil. Besonders dann, wenn diese Kompetenzen und Erfahrungen zu dem Portfolio der bevorzugten Kanzlei passen.

Hier können soziales Engagement, Netzwerke, eine Tätigkeit am Lehrstuhl und natürlich eine Promotion eine wichtige Rolle spielen. Bei mir fiel überdies mein Referendariat beim Bundesverfassungsgericht ins Gewicht. Für alle Referendarinnen und Referendare, die eine Karriere im öffentlichen Recht anstreben, könnte auch eine Station beim Verwaltungsgericht förderlich sein.

Bevor Sie als Referendar Ihre Anwaltsstation bei Dolde Mayen & Partner absolvierten, zog Sie Ihr besonderes Interesse für öffentliches Recht zu einer Wahlstation nach Karlsruhe an das Bundesverfassungsgericht. Woran erinnern Sie sich besonders gerne? 

Ich durfte im Team eines Verfassungsrichters des zweiten Senats mitarbeiten. Kurz nach meinem Start in Karlsruhe wurde über ein Verfahren verhandelt, das genau den Kern meiner Dissertation betraf. Das war für mich hochspannend.

Damals war noch Andreas Voßkuhle Präsident des Bundesverfassungsgerichts, den ich bei der Verhandlung erlebte. Horst Seehofer hatte die AfD kritisiert. Das Bundesinnenministerium veröffentlichte die Aussagen des Bundesinnenministers auf seiner Website. Die Äußerungen, die Horst Seehofer als Parteipolitiker getätigt hat, waren an sich in Ordnung. Auf der Internetseite des Ministeriums hatten seine Aussagen gegen die AfD allerdings nichts zu suchen. Denn als Mitglied der Bundesregierung ist er verpflichtet, sich neutral zu verhalten. Das Bundesverfassungsgericht hat einen Verstoß gegen die Chancengleichheit der AfD durch die Veröffentlichung des Interviews auf der Internetseite des Ministeriums festgestellt.

Wie haben Sie die Arbeitsbelastung als Referendar im Hinblick auf die Examensvorbereitung in der Kanzlei empfunden?

Ich habe die Zeit vor dem zweiten Staatsexamen als sehr angenehm und entgegenkommend erlebt. Mir war es sehr wichtig, mich intensiv und ausreichend auf die Klausuren des zweiten Staatsexamens vorzubereiten. Dolde Mayen & Partner hat mich darin unterstützt und wir haben die Arbeitszeiten individuell vereinbart. Das war für mich auch wegen meiner Tätigkeit als Ratsmitglied perfekt.

Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich und ein Vorteil einer kleineren Kanzlei ist. Mein Rat an alle Referendarinnen und Referendare ist, sich neben der praktischen Ausbildung genügend Zeit für die Vorbereitungen auf die Klausuren des zweiten Staatsexamens zu nehmen.
 

Herr Dr. Nellesen, sehen Sie das Arbeitsklima und den Zusammenhalt in einer Kanzlei als wichtigen Bestandteil des Erfolgs und inwiefern wird der Teamgeist bei Dolde Mayen & Partner gestärkt?

Das gute Miteinander, Vertrauen und Teamgeist machen eine Kanzlei erfolgreich. Davon bin ich überzeugt. Bei Dolde Mayen & Partner tauschen wir uns intensiv und sehr kritisch aus, auch standortübergreifend. Und wir pflegen eine Kultur der offenen Türen. Wir gehen meistens gemeinsam zum Mittagessen. Das ist immer schön, weil wir so auch über Nicht-Juristisches sprechen können. Für mich ist es bemerkenswert, dass hier keiner mit Problemen allein gelassen wird.

Zum Beispiel gestern, ich habe an einem Eilverfahren gearbeitet. Nachmittags kam das Schreiben des Gerichts: „Stellungnahme bis morgen, 10.00 Uhr“. Und ich hatte mit Herrn Dr. Deutsch vereinbart, dass ich mich darum kümmere. Allein hätte ich zwangsläufig bis Mitternacht oder auch länger hier gesessen. Herr Dr. Deutsch sagte direkt zu mir: „Das teilen wir auf. Keiner sitzt hier bis Mitternacht.“ So ist das in anderen Verfahren auch gelaufen. So ein Schulterschluss weckt meine Lust, mich noch mehr einzubringen und mich zu engagieren, weil wir ein Team sind. 

Erste Eindrücke von Dolde Mayen & Partner

Bei Dolde Mayen & Partner übernehmen junge Anwältinnen und Anwälte früh Verantwortung und sind eigenständig für Mandate zuständig. Wie werden junge Kolleginnen und Kollegen dabei unterstützt? Gibt es auch Möglichkeiten, Eigeninitiative zu ergreifen?

Auch wenn ich eigene Mandate betreue, bin ich immer im Austausch mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. Unser Mentoring-Programm ist so konzipiert, dass erfahrene Kolleginnen und Kollegen uns Nachwuchskräfte kontinuierlich betreuen. Bei mir sieht das so aus: Ich erstelle Entwürfe, die mein Mentor, Herr Professor Mayen, durchsieht und im Änderungsmodus überarbeitet. So sehe ich direkt, was er geändert hat. Darüber sprechen wir anschließend sehr ausführlich.

Das konstruktive persönliche und unmittelbare Feedback schätze ich sehr. Ich stelle es mir ernüchternd vor, wenn die Transparenz darüber fehlt, warum welche Änderungen sinnvoll sind. Gut gefällt mir auch, dass das Dolde-Mayen-Kompetenztraining Soft Skills fördert. Hier trainieren wir Verhandlungsführung, Zeit- und Selbstmanagement oder schriftliche Kommunikation und Präsentation.

Eigeninitiative ist sehr willkommen. Seit einigen Monaten halte ich hier in Bonn die Bibliothek auf dem aktuellen Stand und bestelle Bücher. So bleibe ich ganz nebenbei über die aktuelle juristische Literatur informiert. Und: Wir sechs jungen Kolleginnen und Kollegen aus Bonn und Stuttgart haben Initiative ergriffen, um unser LinkedIn-Kanzlei-Profil zu starten und mit Leben zu füllen. Auch hier hat uns die Kanzlei mit einem Workshop für Social-Media-Strategie und Online-Texten unterstützt. Wir teilen uns die Online-Beiträge auf und haben Spaß dabei.
 

Ihr Fazit?

Wenn Beruf und Ehrenamt Spaß machen, entwickeln sich junge Menschen persönlich und beruflich weiter. Wer mutig die eigenen Ziele verfolgt und Initiative ergreift, trifft auf unterstützende Wegbegleiter. So kann man in einem starken Team weiterkommen und gleichzeitig sich selbst treu bleiben.
 

Vielen Dank, Herr Dr. Nellesen!

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