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Berufsranking der Juristen: die beliebtesten Berufe nach dem Studium

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Berufsranking der Juristen: die beliebtesten Berufe nach dem Studium

Wohin zieht es junge Juristen?

#Karriere 

 

Ein starres Berufsbild für Juristen gibt es bekanntermaßen nicht mehr. Juristen sind vielseitig einsetzbar und werden fast in allen Branchen benötigt. Doch wohin zieht es die meisten Juristen? Einen Überblick verschafft dieses Ranking der Juristenberufe.

 

Der Klassiker und die ewige Nummer eins!

An der Poleposition der Juristen ändert sich einfach nichts. Trotz vieler Möglichkeiten, die den Juristen offenstehen, wird der mit Abstand größte Anteil Anwalt. Entweder selbstständig oder angestellt in einer Kanzlei. Die Art der Kanzlei ist dabei natürlich unterschiedlich. Während sich der größte Teil der Anwälte derzeit den mittelständischen Kanzleien mit Mitarbeiterzahlen zwischen 5 und 100 Anwälten anschließt, steigt auch die Anzahl derer, die sich einer der großen Law Firms anschließen wieder beträchtlich an. Das liegt an der Erholung der Wirtschaft nach dem großen Bankencrash, der sich auch weit in die Welt der Großkanzleien ausgewirkt hat.

 

Ab in die Rechtsabteilung!

Für viele Juristen stellt sich zu Beginn ihres Arbeitslebens die Frage, wo es hingehen soll. Gerade das häufig bemängelte Verhältnis zwischen Arbeits- und Freizeit bei Anwälten lässt die Zahlen derer ansteigen, die als Juristen in die Rechtsabteilungen von Unternehmen gehen. Aber nicht nur die Work-Life-Balance ist hier ausgewogener. Häufig sind die Gehälter nahezu mit denen der großen Law Firms vergleichbar und dass zu angenehmeren Arbeitsbedingungen. Besondere firmenabhängige Vorsorgemodelle oder flexible Arbeitsmodelle tun dann ihr Übriges. Auch hier gibt natürlich der wirtschaftliche Aufschwung den Ton an und so steigt die Zahl der Einstellungen weiter an!

 

Der Staatsdienst ruft!

Die drittgrößte Anlaufstelle ist ebenfalls ein Klassiker unter den Berufen für Juristen. Es sind die Stellen im Staatsdienst. Wer sich vom Staat besolden lassen möchte, hat auch hier mehrere Optionen. Die meisten beim Staat angestellten Juristen sind Richter, Staatsanwälte und Verwaltungsbeamte. Doch es gibt noch andere Möglichkeiten. Das Auswärtige Amt, der Diplomatendienst und der Bundesnachrichtendienst stellen ebenfalls Juristen ein. Geregelte Arbeitszeiten, Jobgarantie und familienfreundliche Arbeitsmodelle sind hier häufig ausschlaggebende Argumente für eine Berufswahl zu Gunsten des Staates.

 

Quereinsteiger gewünscht!

Eine weitere, noch nicht so sehr verbreitete Option ist die des Quereinsteigens. Insbesondere Unternehmensberatungen suchen Juristen, die für sie arbeiten. Teilweise ist deren Aufgabengebiet noch juristisch angehaucht und daher noch mit dem Erlernten zu verbinden. Wer also Interesse hat, bereits Erlerntes mit Neuem zu verbinden, der sollte wie schon viele andere vor ihm über einen Quereinstieg in die Welt der Unternehmensberatungen nachdenken!

 

Nicht nur Tatbestände sind zu prüfen!

Auf dem nächsten Platz in unserem Ranking stehen die Juristen in den Wirtschaftsprüfungen. Was ursprünglich ein Job für BWL-Absolventen war, ist heute für weitaus mehr Absolventen zugängig. So eben auch für uns Juristen. Die Bezahlung in den großen Wirtschaftsprüfungen ist gut und die Aufgaben vielfältig, um nur zwei der Argumente für eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu nennen.

 

Verbände und Vereine

Weitere Arbeitgeber für Juristen sind Verbände und Vereine. Hier werden häufig Juristen in leitenden Positionen gesucht oder zur rechtlichen Betreuung von Vertragsverhandlungen benötigt.

 

Last but not least!

Nicht zu vergessen: Die Notare! Ebenfalls ein Klassiker unter den Berufen für Juristen. Allerdings meistens in Kombination mit einer Tätigkeit als Anwalt. Die schwierige Ausbildung zum Notar und die Überschaubarkeit an freien Notarstellen führen dazu, dass trotz guter Bezahlung und angenehmem Aufgabengebiet nur ein verhältnismäßig geringer Anteil von Juristen tatsächlich Notar wird.

 

Dass dieses Ranking nicht abschließend ist, erklärt sich von selbst. Vielmehr zeigt es, wie viele verschiedene Möglichkeiten sich den Juristen bieten. Wenn du weitere Berufsmöglichkeiten sowie die damit verbunden Anforderungen kennenlernen möchtest, lade dir unser kostenloses eBook „Jura Karriere Kompass“ herunter!

 

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten aber für beiderlei Geschlecht.

 

08. Juli 2015

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